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Alois Müller GmbH
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Kampf den Legionellen. Mit zertifizierten Probennehmern.

Die Umsetzung der im Mai 2011 beschlossenen Änderung der Trinkwasserverordnung stellt die Gesundheitsämter und die Bevölkerung Deutschlands vor große Herausforderungen. 

"Vielen ist noch gar nicht bewusst, dass sie betroffen sind und nach dem neuen Gesetz verpflichtet sind, das Trinkwasser auf Legionellen hin untersuchen zu lassen", erklärt Matthias Hofmann, Sachverständiger für Sanitärtechnik aus München. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) wurde am 21. Mai 2001 in Deutschland erlassen. Die letzte Änderung erschien Ende 2012.

Legionellen sind Bakterien, die Krankheiten auslösen können, z. B. Lungenentzündungen oder Infektionen der Atemwege.
Legionellen werden über die Atemwege aufgenommen, insofern ist der Wasserdampf beim Duschen ein Risikofaktor.
Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, Raucher und immungeschwächte Personen.

Wer der Probenahme-Pflicht der Trinkwasserverordnung unterliegt, ist nicht immer leicht zu definieren. Darum Hofmanns Empfehlung, sich von Experten (z.B. Gesundheitsamt) beraten zu lassen.

Fein raus sind Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses, denn Kleinanlagen unterliegen keiner Untersuchungspflicht.
Aber hier mahnt Uli Kiechle, Service-Meister bei der Alois Müller GmbH zur Vorsicht: „Die Befreiung von der Probenahme-Pflicht ist kein Freibrief.

Bei gesundheitlichen Folgen für Mitarbeiter oder Mieter führt es für den Inhaber oder Betreiber zu strafrechtlichen Konsequenzen, auch wenn sie zuvor von einer Prüfpflicht enthoben sind. “
Teilweise werden Trinkwasser-Untersuchungen auch von den Betriebsräten in Unternehmen erfolgreich eingefordert, die nach der Verordnung nicht dazu verpflichtet wären.

Für die Alois Müller GmbH sind die Legionellen-Untersuchungen Routine. "Mit besonnenem Handeln und professionellem Vorgehen bekommt man die Probleme schnell wieder in den Griff", so Kiechle.

Werden die Grenzwerte überschritten, gelte umgehende Informationspflicht dem Gesundheitsamt und den betroffenen Verbrauchern gegenüber. „Wer dies unterlässt, der begeht keine Ordnungswidrigkeit, sondern macht sich strafbar“, so Sachverständiger Matthias Hofmann. Je nach Befund und Konzentration ergeben sich unterschiedliche Fristigkeiten für die Gegenmaßnahmen. Diese reichen von der Desinfektion bis hin zum Leitungsaustausch, Rückbau oder gar dem Erneuern der Warmwasserbereitung.

Oft seien fehlerhafte Proben der Grund für unnötige Aufregung. „Da kann man sich viel Ärger sparen, wenn man gleich die Fachleute fragt, die viel Erfahrung mit der Materie haben“, so Hofmann.

Betreiber, die zur Probenahme verpflichtet sind, hätten dies bereits bis Ende 2013 durchführen lassen müssen. Wer die Probennahmen später als gefordert durchführt, riskiert ein Bußgeld.

Bild: Trinkwasserhygiene - Geschäftskunden
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